Warum ist die PKV im Referendariat die beste Wahl?
Viele angehende Lehrkräfte und Beamte im Vorbereitungsdienst fragen sich, ob sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben oder in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln sollten. Die Antwort ist in den meisten Fällen eindeutig: Die PKV ist für Referendare deutlich günstiger und leistungsstärker.
- In der GKV: Wenn Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben, entfällt der Arbeitgeberzuschuss. Sie müssen in der Regel den vollen Beitragssatz (inklusive Pflegeversicherung) auf Ihre Anwärterbezüge selbst zahlen. Ausnahmen gibt es nur in Bundesländern mit pauschaler Beihilfe.
- In der PKV: Sie nutzen die Beihilfe Ihres Dienstherrn, der meist 50 % der Krankheitskosten übernimmt. Die PKV deckt lediglich die verbleibenden 50 % ab. Zudem profitieren Sie von stark vergünstigten Tarifen für Anwärter.
Was kostet die private Krankenversicherung für Referendare?
Da Sie während Ihres Referendariats noch keine vollen Bezüge, sondern Anwärterbezüge erhalten, kommen Ihnen die privaten Versicherer entgegen. Es gibt sogenannte Anwärtertarife (auch Ausbildungstarife genannt).
Bei diesen speziellen Tarifen wird darauf verzichtet, Altersrückstellungen – also Sparanteile für das Alter – zu bilden. Das macht die PKV für Sie extrem günstig.
- Kosten: Die Beiträge liegen meist zwischen 60 € und 100 € im Monat, abhängig von Ihrem Alter, Ihrem Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen.
- Dauer: Diese vergünstigten Konditionen gelten für die gesamte Dauer Ihres Referendariats und oftmals bis zu einem festgelegten Höchstalter.
Darauf müssen Sie bei der Wahl Ihres PKV-Tarifs achten
Nicht jeder Tarif passt zu jedem Referendar. Wir vergleichen den Markt für Sie und achten besonders auf die folgenden Bausteine, um Sie optimal abzusichern:
- Beihilfeergänzungstarif: Die Beihilfe erstattet nicht immer alle Kosten (beispielsweise bei bestimmten Sehhilfen, Heilpraktikern oder teuren Zahnmaterialien). Ein leistungsstarker Ergänzungstarif schließt diese Lücken für Sie.
- Stationäre Leistungen: Sichern Sie sich bei Bedarf die Unterbringung im 1- oder 2-Bett-Zimmer im Krankenhaus sowie die Behandlung durch den Chefarzt.
- Zahnleistungen: Achten Sie auf hohe Erstattungszusagen bei aufwendigen Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie.
- Zukunftsoption: Ihr Anwärtertarif sollte unbedingt eine Option zur Umstellung beinhalten. So können Sie später, wenn Sie Beamter auf Probe werden, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung in einen Volltarif wechseln.
Was passiert bei Vorerkrankungen? (Gesundheitsprüfung)
Beim Wechsel in die private Krankenversicherung müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden. Keine Sorge: Kleinere Beschwerden wie ein ausgeheilter Sportunfall oder Heuschnupfen stellen meist kein Hindernis dar.
Sollten Sie jedoch schwerere Vorerkrankungen haben oder in der Vergangenheit in psychotherapeutischer Behandlung gewesen sein, gibt es für Beamtenanwärter die Öffnungsaktion der PKV. Diese garantiert Ihnen eine Aufnahme ohne Leistungsausschlüsse zu einem maximalen Risikozuschlag von 30 %.
Unser dringender Rat: Stellen Sie niemals selbst Anträge auf gut Glück! Wir führen für Sie im Vorfeld anonymisierte Risikovoranfragen durch und prüfen ganz unverbindlich, welche Gesellschaft Sie zu welchen Konditionen annimmt.
In 3 Schritten zu Ihrer perfekten PKV – mit Beamtenberatung24.de
Wir sind darauf spezialisiert, Sie sicher durch den PKV-Tarif-Dschungel für Beamte zu führen. So sieht unser gemeinsamer Weg aus:
- Kostenloses Erstgespräch: Wir klären in Ruhe alle Ihre Fragen rund um Beihilfe sowie PKV und erfassen diskret Ihre gesundheitliche Situation.
- Unabhängiger Vergleich: Wir scannen den gesamten Markt und finden exakt die Anwärtertarife, die am besten zu Ihrem künftigen Schulalltag und Ihrem Budget passen.
- Sorgenfreier Abschluss: Wir übernehmen den kompletten lästigen Papierkram, stellen bei Bedarf anonyme Voranfragen und begleiten Sie sicher und reibungslos in Ihre neue Versicherung.
Machen Sie einen Haken an die Krankenversicherung!
Das Referendariat ist anspruchsvoll genug. Starten Sie entspannt in Ihren Vorbereitungsdienst und lassen Sie uns die Arbeit machen. Unsere Beratung ist für Sie zu 100% kostenlos und unverbindlich.
Für diese Berufe bieten wir unseren Service an:
Allgemeine innere Verwaltung: Verwaltungswirt/in (Sekretäranwärter/in) – Tätig in Kommunal-, Landes- oder Bundesbehörden (z. B. Bürgeramt, Ausländerbehörde).
Finanzverwaltung: Finanzwirt/in (Finanzanwärter/in) – Arbeit im Finanzamt, Bearbeitung von Steuererklärungen.
Zoll: Zollsekretäranwärter/in – Grenzkontrolle, Bekämpfung von Schwarzarbeit oder Abfertigung im Zollamt.
Polizei: Polizeimeisteranwärter/in – Dienst bei der Bundespolizei oder der Landespolizei (nicht mehr in allen Bundesländern im mittleren Dienst möglich).
Justizvollzug: Justizvollzugsbeamter/in (im Vorbereitungsdienst) – Arbeit in Justizvollzugsanstalten (JVA).
Feuerwehr: Brandmeisteranwärter/in – Vorbereitungsdienst bei der Berufsfeuerwehr.
Justiz: Justizsekretäranwärter/in – Verwaltungsaufgaben an Gerichten und Staatsanwaltschaften.
2. Gehobener Dienst (Voraussetzung meist: (Fach-)Abitur)
Die Ausbildung im gehobenen Dienst erfolgt in der Regel über ein dreijähriges duales Studium an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Absolventen tragen danach oft den Titel „Bachelor of Laws“, „Bachelor of Arts“ oder ein Diplom. Typische Berufsbezeichnungen im Dienstgrad enden meist auf „-inspektor“ oder „-kommissar“:
Allgemeine Verwaltung: Stadtinspektoranwärter/in oder Kreisinspektoranwärter/in – Sachbearbeitung mit Führungsverantwortung in Kommunen oder Ministerien.
Steuerverwaltung: Diplom-Finanzwirt/in (FH) – Gehobener Dienst in den Finanzämtern (z. B. Betriebsprüfung).
Zoll: Zollinspektoranwärter/in – Gehobener Dienst beim Zoll (Führungsaufgaben, Zollkriminalamt).
Polizei: Polizeikommissaranwärter/in – Einstieg im gehobenen Dienst bei Landes- oder Bundespolizei sowie dem BKA.
Justiz: Rechtspflegeranwärter/in (Diplom-Rechtspfleger/in) – Selbstständige rechtliche Entscheidungen an Gerichten (z. B. Nachlasssachen, Grundbuchamt), die nicht dem Richter vorbehalten sind.
Bundeswehrverwaltung: Regierungsinspektoranwärter/in – Zivile Verwaltung der Bundeswehr (z. B. Personalwesen, Beschaffung).
Sozialversicherung: Sozialversicherungsinspektoranwärter/in – Tätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung oder der Unfallversicherung.
3. Höherer Dienst (Voraussetzung: Master, Staatsexamen oder Universitätsexamen)
Im höheren Dienst spricht man seltener von „Anwärtern“, sondern meist von Referendaren im Vorbereitungsdienst. Dieser dauert je nach Fachrichtung zwischen 12 und 24 Monaten:
Schuldienst: Lehramtsanwärter/in bzw. Lehramtsreferendar/in – Vorbereitungsdienst an Schulen nach dem ersten Staatsexamen/Master.
Justiz und allgemeine Verwaltung: Rechtsreferendar/in – Juristischer Vorbereitungsdienst für spätere Richter, Staatsanwälte oder Verwaltungsjuristen.
Bibliotheks- und Archivwesen: Bibliotheksreferendar/in oder Archivreferendar/in – Leitungspositionen in staatlichen Archiven und Bibliotheken.
Technischer Dienst: Baurreferendar/in oder Verband/Forstreferendar/in – Höherer Dienst im Bereich Bauwesen, Umwelt- oder Forstverwaltung.